Der Zeit voraus statt nur im Windschatten
Ökologisch und effizient unterwegs mit dem «Stromer», dem E-Bike von Thömus Veloshop. Weiter...
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Fortbewegung ist ein grundlegendes Bedürfnis des Menschen und eine Voraussetzung für eine leistungsfähige Wirtschaft. Die lückenlose Vernetzung und die immer schnelleren Transportmittel führen zu einem wachsenden Verkehrsaufkommen. Mit über 30% ist der Verkehr der grösste Energieverbraucher. Mit der zunehmenden Verknappung der Ressourcen muss das Verhältnis zur Mobilität überdacht werden.
Im 2008 waren in der Schweiz rund 4 Mio. Personenwagen zugelassen. Die jährliche Fahrleistung des privaten motorisierten Verkehrs im Inland liegt bei 57‘000 Millionen Kilometer. Bei einem durchschnittlichen Nutzenergiebedarf von ca. 64 kWh / 100 km (6.5 l Diesel) liegt der jährliche Energieeinsatz (Treibstoff) für die private Mobilität bei 36‘000 GWh. Davon fallen bei der Umwandlung in Nutzenergie bei Autos mit fossilen Treibstoffen rund 80% als Verluste an. Mit elektrischen Fahrzeugen reduziert sich der Verlust durch den effizienteren Elektromotor auf rund 35%, was einem maximalen Sparpotential von 26‘000 GWh pro Jahr entspricht, da Elektrofahrzeuge für die gleiche Fahrleistung nur rund 10´000 GWh Energie benötigen.
Die statistische Auswertung der Mobilität von 2000 – 2009 zeigt einen ungebrochenen Aufwärtstrend in der Anzahl der immatrikulierten Fahrzeuge. Die Zunahme des Strassenverkehrs ist auf das Bevölkerungswachstum und den sinkenden Besetzungsgrad der Fahrzeuge zurückzuführen.
Die endliche Ressource Erdöl und der zu Klimaveränderungen führende CO2-Ausstoss werden in den nächsten Jahren auch die individuelle Mobilität verändern. In der Folge wird die Zusammenführung der Bereiche Verkehr und Stromversorgung zu beobachten sein, weil der Weg zu einer nachhaltigeren individuellen Mobilität vorerst über die Elektrifizierung des Verkehrs und damit über eine deutliche Zunahme des Stromverbrauchs führt.
Eine Million mit dem Netz verbundene Elektrofahrzeuge - etwa ein Viertel der heutigen Autoflotte in der Schweiz - würden bei einer durchschnittlichen Fahrdistanz von 30 km pro Tag einer täglichen Energielieferung von 6.5 GWh entsprechen. Dies würde gegenüber heute eine Stromverbrauchszunahme von ca. 4% ausmachen. Bei zunehmender Elektrifizierung des Verkehrs muss die Stromversorgung den zusätzlichen Bedarf decken können.
Die BKW sucht und fördert die effizientesten, innovativsten und wirtschaftlichsten Lösungen mit dem Fokus auf eine breite Anwendbarkeit. Sie sieht ihr Kerngeschäft nicht in einem internationalen, von grossen Stückzahlen abhängigen Markt in der Entwicklung und Produktion von Batterien und Fahrzeugen, sondern als Versorger, der sich rechtzeitig auf die Elektromobilität vorbereiten muss.
Unsere aktuellen Projekte für die Elektromobilität:
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