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«Das Resultat und die technischen Möglichkeiten begeistern mich!»

Beat Hodler, Geschäftsleiter und Mitinhaber der Jost Druck AG

Die Jost Druck AG in Hünibach bei Thun produziert Drucksachen und erbringt die dazugehörenden Dienstleistungen. Direkt an die Druckerei angebaut befindet sich ein Dreifamilienhaus. Die Prozesswärme aus der Druckerei wird nur bedingt genutzt und verpufft in die Luft. Warum diese Prozesswärme nicht für das Wohnhaus nutzen?

Im letzten Jahr hat die Firma manroland Schweiz in der Jost Druck AG zwei neue Druckmaschinen installiert. Vorteil dieser Maschinen ist, dass alle thermo-dynamischen Prozesse wie Wärme, Kälte und Feuchtigkeit drin geschlossen sind. Die überschüssige und während des Betriebs immer zur Verfügung stehende Abwärmeenergie aus den Druckprozessen, sogenannte Prozesswärme, wird über die Rückführungsanlage auf dem Dach nach aussen befördert und nicht genutzt.

Vorher
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«Ein ehemaliger Schulkollegen und heute ein Mitarbeiter der sol-E Suisse hat mich in der Druckerei besucht. Beim Durchgang ist sein Blick auf die «Monsterdruckmaschine» gefallen und die Frage nach der Energie ist aufgetaucht. Und so ist die BKW und ihre Energieberatung ins Gespräch gekommen», beschreibt Herr Beat Hodler, Geschäftsleiter und Mitinhaber der Jost Druck AG, den Anfang seines gemeinsamen Umweltengagements mit der BKW.



Beat Hodler nahm Kontakt mit Frau Edith Stämpfli, Energieberaterin der BKW, auf. Frau Stämpfli führte die 1to1 energy e-help Detailberatung durch. 

Als Resultat der Analyse hat sie Herrn Hodler vorgeschlagen, die veraltete Ölheizung im Wohnhaus zu ersetzen und eine Wärmepumpe als Bindeglied zwischen der Druckerei und dem Wohnhaus zu installieren. So lässt sich die Prozesswärme nutzen. Die Funktionsweise entnehmen Sie den folgenden Grafiken und Erklärungen:

Nacher - Sommer
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Da im Sommer das Wohnhaus nicht geheizt werden muss, läuft die Wärmepumpe nicht. Das Wasser im Wohnhaus wird durch den elektrischen Wasserwärmer erhitzt. Der Überschuss an Prozesswärme aus dem Klimazentrum gelangt wie bis anhin über die Rückführung auf dem Dach nach draussen.

Nacher - Winter (Mo-Fr)
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Im Winter kommt die Wärmepumpe ins Spiel. Sie nutzt die Prozesswärme aus dem Klimazentrum zur Heizung und Warmwasseraufbereitung des Wohnhauses. Wird zu viel Prozesswärme produziert, geht der Überschuss über die Rückführung auf dem Dach nach draussen. Wird zu wenig Prozesswärme aus dem Klimazentrum ausgestossen, greift die neue Öl-Heizung (später elektrische Wärmepumpe) im Wohnhaus ein.

Nacher - Winter (Sa-So)
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Während den Wochenenden ist die Druckerei nicht in Betrieb und produziert keine Prozesswärme. Der Prozess der Rückführung auf dem Dach wird umgedreht. Aus der Umgebungsluft wird die Umweltenergie angesaugt und das Wohnhaus über die Wärmepumpe geheizt. Auch hier greift die neue Öl-Heizung (später elektrische Wärmepumpe) nur zur Spitzenlastabdeckung ein.

«Ich bin von den Resultaten und den technischen Möglichkeiten begeistert! Nun muss ich nur noch die Hauseigentümer überzeugen, dass Investitionen in die Umwelt nachhaltig und gut fürs Image sind», sagt Beat Hodler.


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